Häufige Fragen - FAQ

Besorgt mir das iBZ eine Wohnung?

Nein. Das iBZ fördert Ihre Integration, begleitet Sie bei bspw. Ämtergängen und entwickelt mit Ihnen Perspektiven für ein eigenständigeres Leben. Bei drohender Wohnungslosigkeit oder bei Obdachlosigkeit vermitteln wir sie weiter. Sie können uns dafür gerne ansprechen.

Kann ich an den Angeboten teilnehmen, wenn ich eine seelische oder psychische Erkrankung habe?

Ja, Sie können auch bei Ängsten, Depressionen, Zwängen und anderen psychischen Problemen, Beeinträchtigungen, Störungen und Erkrankungen an unseren Angeboten teilnehmen. Unsere Angebote haben das Ziel, Ihnen zu helfen besser klar zu kommen. Wichtig ist, dass Sie bereits zu großen Teilen selbstständig in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft leben können.

Wie teuer ist die Teilnahme an iBZ Veranstaltungen?

Unsere Veranstaltungen sind kostenfrei für unsere Teilnehmer_Innen des Betreuten Wohnens (Einzeln und WG).

Was muss ich tun, um am Betreuten Wohnen teilnehmen zu können?

Sie ermitteln ihren Bedarf zusammen mit den Mitarbeiter_Innen des Sozialpsychiatrischen Dienste ihres Wohnbezirkes. Für die Umsetzung schlägt der Sozialpsychiatrische Dienst in Abstimmung mit einem Träger – wie bspw. dem iBZ – die weiteren Schritte und Maßnahmen vor. Gerne beraten wir im Vorfeld zum Vorgehen.

Ich habe ganz gut Geld – muss ich alles selber zahlen?

Für Menschen mit wenig Geld sind die Leistungen kostenfrei. Die Gesellschaft übernimmt die Kosten. Wenn Sie über ein höheres Einkommen, z. B. aus Erwerbstätigkeit, Renten, Vermietungen, Verpachtungen usw. verfügen, wird ihre finanzielle Leistungsfähigkeit geprüft. Wenn Sie vermögend sind, werden Sie an den Kosten beteiligt. Es gibt auch Personen, die als Selbstzahler die Leistungen in Anspruch nehmen. Hier findet dann keine Prüfung durch Ämter statt.

Ich beziehe Hartz IV – kann ich was dazu verdienen?

Ja. Am besten lassen Sie sich bei dem Sozialamt ihres Bezirkes, wo Sie wohnen, beraten. Die Sachbearbeiter_Innen dort prüfen mit Ihnen ihren Fall. Generell gilt, dass es je nach Lohnhöhe Abzüge gibt. Umso mehr Sie dazu verdienen, umso mehr wird Ihnen von ihrem Hartz IV -Satz abgezogen. Am Ende haben Sie aber trotzdem mehr in der Tasche. Wieviel das ist, muss jeweils einzeln ausgerechnet werden.

Der Berliner Behandlungs- und Rehabilitationsplan - Was ist das?

Der Berliner Behandlungs- und Rehabilitationsplan, kurz BRP wird in Berlin als ein Antragsverfahren verwendet. Im BRP wird beschrieben wie:

  • Ihre allgemeine soziale Situation
  • Ihre bisherige und aktuelle Behandlungs- und Betreuungssituation und
  • Ihre aktuelle Problemlage jeweils ist

Zusammen mit ihnen wird in Gesprächen herausgefunden, welche Unterstützung Sie benötigen und welche Ziele für Sie wichtig sind. Daraus leiten wir die Betreuungsmaßnahmen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Wir unterstützen Sie gerne dabei und füllen den BRP zusammen mit Ihnen aus. Ein Beispielplan könne Sie sich auf der Seite des Berliner Senats anschauen (ganz unten auf der Seite): https://www.berlin.de/lb/psychiatrie/ueber-uns/veroeffentlichungen/standards-und-vertraege/ 

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