Pädagogische Ansätze und Selbstverständnis

Die Mitarbeiter_Innen des IBZ arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe mit einem pädagogischen Ansatz, der auf Respekt, Toleranz, demokratischen Grundprinzipien, Wertschätzung, Eigenverantwortlichkeit, Empathie und Partizipation basiert.

Unseren Angeboten liegen folgende Ansätze und Haltungen zugrunde:

 

Unsere besondere fachliche Stärke liegt in der Unterstützung, Förderung und Beratung von Familien, in denen psychische Erkrankungen den gemeinsamen Alltag beeinflussen. Wir entwickeln gemeinsam interne und externe Netzwerke, die die weitreichenden Folgen physischer Erkrankungen für das Familiensystem abfedern und die Betroffenen dazu befähigen, Lösungen und Bewältigungsstrategien selbst zu finden.

Eine stabile und gesunde Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen ist für uns oberstes Gebot. Physische und/ oder seelische Gewalt, Vernachlässigung aber auch Missbrauch jeder Art stehen dieser gesunden Persönlichkeitsentwicklung jedoch entgegen. Deswegen unterstützen wir alle Familienmitglieder bei der Vermeidung, Vorbeugung und/ oder Beendigung von Missachtung der Kinderrechte und arbeiten bei Bedarf mit entsprechenden Stellen zusammen.

Wir arbeiten aktiv und engagiert an der Schaffung von Umständen, welche eine seelische, emotionale, physische und kognitive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen auf gesunde, gewaltfreie, positive, nachhaltige und altersgerechte Weise ermöglicht.

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Volljährigen in ihrer Entwicklung, um sie zu befähigen, ihre eigenen Ressourcen kennen und nutzen zu lernen und somit zu einem eigenverantwortlichen Handeln zu gelangen.

Wir unterstützen Eltern bzw. alleinerziehende Elternteile (auch in Trennungs- und Scheidungssituationen) und fördern besonders ihre erzieherischen Kompetenzen, elterliche Verantwortung sowie Autonomie.

Wir kooperieren im Rahmen von Kindesschutzmaßnahmen mit dem Jugendamt, der Justiz und der Polizei und vernetzten alle wesentlichen Akteure. Wir arbeiten nach den aktuellen Kriterien zur Erstellung von Schutzkonzepten.

Kinderschutz – Pädagogische Grundhaltung

Die Mitarbeiter_Innen des Integrativen Beratungszentrums gehen aktiv, aufmerksam und verantwortungsvoll mit den Themen Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung bei allen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe um.

Oberstes Ziel ist es, die Rechte der Kinder zu schützen und ihre gewaltfreie, bedürfnisgerechte, gesunde und selbstbestimmte Entwicklung zu gewährleisten.

Das IBZ hält stets eine oder mehrere insofern erfahrene Fachkräfte im Kinderschutz gem. § 8a SGB VIII vor. Die Mitarbeiter_Innen kooperieren bei Bedarf vertrauensvoll mit diversen, externen Institutionen, Trägern und Beratungseinrichtungen des Kinderschutzes. Das IBZ beteiligt sich an den örtlichen Gremien und Netzwerken zum Thema Kinderschutz.

Das IBZ entwickelt eigene Verfahren, Abläufe und Vorgehen, die bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung für alle Mitarbeiter_Innen gelten. Sie stellen einen verbindlichen Rahmen für ein strukturiertes, transparentes und korrektes Vorgehen auf fachlich höchstem Niveau dar. Die Rahmenbedingungen richten sich nach den jeweils aktuellen Kinderschutzrichtlinien des Landes Berlin.

Das IBZ unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, Alleinerziehende und Familien, Angehörige sowie Verwandte, einzeln und zusammen.

Wir bieten verschiedene Leistungen in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe an, in denen wir – bei Bedarf – auch eng mit den IBZ-internen Mitarbeitern_Innen der Erwachsenenhilfe kooperieren können.

Wir können Sie und Ihr Kind/ Ihre Kinder von daher besonders gut beraten, begleiten und in allen Fragen der Erziehung und des Familienlebens unterstützen
Unser Angebot aus einer Hand ist etwas Besonderes in Berlin.

Unsere Philosophie der Kinder- und Jugendhilfe

Das IBZ folgt in seinen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe einem humanistischen Menschenbild, wonach wir der Auffassung sind, dass

  • der Mensch von Natur aus gut und konstruktiv ist,
  • der Mensch die Fähigkeit besitzt, sich auf Grund der eigenen Wachstumspotenziale zu entwickeln,
  • der Mensch nach Autonomie und Selbstverwirklichung strebt,
  • Entwicklung aufgrund des Selbstkonzeptes und der Summe der gemachten Erfahrung geschieht,
  • Konflikte durch eine fehlende Balance zwischen Selbstkonzept und den gemachten Erfahrungen entstehen und
  • Akzeptanz, Empathie und Kongruenz die grundlegenden Fähigkeiten des Zusammenlebens sind, welche jeder Mensch in sich trägt.

Diese Grundhaltungen spiegeln sich in unserer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, jungen Volljährigen und deren Familien wider. Sie sind für unsere Arbeit, die Methoden und für die konkrete Ausgestaltung des pädagogischen Ansatzes eine grundlegende Orientierung. Wir setzen auf Respekt, Akzeptanz, demokratische Grundprinzipien, Wertschätzung, Eigenverantwortlichkeit, Empathie und Partizipation.

Wir begleiten und unterstützen junge Menschen bei der Planung, Erarbeitung, Erprobung und nachhaltigen Führung eines selbständigen, selbstbestimmten und sozial sowie beruflich integrierten Lebens.

Bei allen Angeboten des IBZ, stellt die Wahrung und/oder die Wiederherstellung der Kinderrechte die oberste Prämisse dar. Wir tragen engagiert dazu bei Umstände zu schaffen, welche eine seelische, emotionale, physische und kognitive Entwicklung auf gesunde, gewaltfreie, positive, nachhaltige und altersgerechte Weise ermöglicht.

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (im Folgenden: AO).

(2) Gemeinnützige Zwecke des Vereins sind die Förderung der Jugendhilfe, die Förderung der Hilfe für Behinderte sowie die Förderung von Kunst und Kultur im Sinne des § 52 AO.

Die Förderung:

a)  der Jugendhilfe wird verwirklicht insbesondere durch die Beratung und Hilfe für Familien mit Kinder, von Alleinstehenden mit Kindern, Jugendlichen in Krisensituationen insbesondere in Fragen der Erziehung, Partnerschaft, Trennung und Scheidung, Personensorge und bei Suchtproblemen;

b)  der Hilfe für Behinderte wird verwirklicht insbesondere durch Angebote des Behinderten- und Rehabilitationssports insbesondere zur präventiven und rehabilitativen Hilfe für Kranke und behinderte Menschen;

c)   von Kunst und Kultur wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von Lesungen und Diskussionsveranstaltungen insbesondere zu den Themenbereichen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

(3) Die Förderung der Jugendhilfe sowie die Hilfe für Behinderte wird ebenfalls verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln im Sinne des § 58 Nr. 1 AO zur Förderung der IBZ Integratives Beratungszentrum gGmbH.

(4) Der mildtätige Satzungszweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere durch die ideelle und materielle Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO, insbesondere im Rahmen der unentgeltlichen Sozialberatung für Mieter.

(5) Die Gesellschaft arbeitet zur Verwirklichung ihrer Satzungszwecke in Kooperation mit Partnern, die selbst gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind und kann dabei andere gemeinnützige und mildtätige Organisationen unterstützen, die ähnliche Zwecke verfolgen. Sie kann Zweigniederlassungen im Inland erreichten. Sie ist im Rahmen ihrer Zwecke zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Unternehmensgegenstand unmittelbar zu fördern geeignet sind. Zur Erfüllung ihrer Satzungszwecke kann sie auch steuerbegünstigte Tochtergesellschaften gründen oder sich an anderen steuerbegünstigten Körperschaften beteiligen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok